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Pressemitteilung vom 24.09.09

Ludwigsburg, 24. September 2009

100 Jahre Führerschein, 100 Jahre Prüfungsangst

Academy Fahrschulen bieten spezielle Vorbereitung gegen Prüfungsangst

Vor 100 Jahren erließ Kaiser Wilhelm II. das „Gesetz über den Verkehr
mit Kraftfahrzeugen“, indem erstmalig eine Bescheinigung zum
Fu?hren von Kraftfahrzeugen verlangt wurde. Wenn sich die
Ausbildung seit damals auch sehr verändert hat, so ist die Angst der
Fahrschu?ler vor der Prüfung doch noch immer die gleiche.
Schon vor 100 Jahren mussten Fahrschüler eine Prüfung in Theorie und
Praxis absolvieren – wenn auch mit anderen Inhalten: Zwar gehört ein
Zu?ndkerzenwechsel heute nicht mehr zum Basiswissen, dafür haben sich
die theoretischen und fahrpraktischen Anforderungen deutlich erhöht, was
bei den Prüflingen nach wie vor für rasenden Puls und schwitzige Hände
sorgt. Die Prüfungsangst resultiert dabei meist nicht aus den mangelnden
Fähigkeiten. „In der Stunde vor der Prüfung fahren die Schüler praktisch
fehlerfrei“, erklärt Marion Held, Inhaberin der Academy Fahrschule Held in
Leonberg, „während der Prüfung sind manche dann wie ausgewechselt:
nervös, unsicher, hektisch.“

Auslöser der Angst ist die negative Bewertung der Prüfungssituation durch
den Fahrschüler. Die Ursachen hierfür sind vielseitig: Beispielsweise
spielen gesellschaftliche Normen, die Erfolge ins Zentrum rücken, eine
große Rolle. Der Einzelne definiert sein Selbstwertgefühl meist durch seine
Leistungen. Die Angst vor der Prüfung und dem eventuellen Versagen ruft
einen „urzeitlichen Mechanismus“ hervor. Zum Schutz vor der Gefahr
bereitet sich der Körper auf die Flucht vor. Dazu wird die Herzfrequenz
erhöht, Schweiß zur Kühlung produziert und Sauerstoff in die Muskulatur
gepumpt, der dann im Gehirn fehlt. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt in
der Folge rapide ab, und plötzlich kennen Fahrschüler die einfachsten
Verkehrsregeln nicht mehr.

Spezielle Prüfungsvorbereitung in Academy Fahrschulen
Damit es nicht so weit kommt, wird bei den Academy Fahrschulen neben
der fachlichen Ausbildung der Fahrschüler auch auf psychologische
Aspekte geachtet: So sichert die „Warming-up-Garantie“ dem Prüfling zu,
dass er in der Woche vor der Prüfung mindestens drei Fahrten sowie eine
möglichst realistische Testprüfungsfahrt absolvieren kann. „Auf diese
Weise kennt der Schüler die Situation schon. Außerdem kann ich als
Fahrlehrerin die Nervenstärke der Prüflinge besser einschätzen und kann
sie so am Prüfungstag individuell unterstützen“, sagt Marion Held. „Um die
Anspannung zu lösen, reichen oft schon ein paar aufbauende Worte oder
ein kleiner Scherz. Academy akut, unsere ‚Beruhigungstabletten‘, sind
zwar nur Lutschbonbons, damit gehen viele aber gleich viel lockerer in die
Prüfung.“

Es ist wichtig, die Angst anzuerkennen und sich mit ihr
auseinanderzusetzen. Dabei können auch Entspannungs- oder
Atemübungen helfen. Eigentlich sollten die Fahrschüler froh sein, dass es
den Führerschein gibt. Denn vor seiner Einführung durch Kaiser Wilhelm II.
drohten beim Fahren in Nachbarprovinzen noch Verhaftung und
Beschlagnahmung des Wagens, was sicherlich noch mehr Nervosität
hervorgerufen hat.

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